>
 
 
 


Umweltschule in Europa

 
 

Wozu haben wir an der Heinrich-Heine-Schule einen Fürsorgeausschuss ins Leben gerufen?

 

Zum ersten Mal haben wir 2007 während eines Vortrags von Herrn Rainer Domisch ( er ist Mitarbeiter in der staatlichen finnischen Schulbehörde ) davon gehört, dass es in jeder finnischen Schule einen Fürsorgeausschuss gibt, der sich wöchentlich mit Problemen in der Schule beschäftigt. Dabei geht es vor allen Dingen darum, immer wieder die Lernbedingungen zu prüfen und auftretende Probleme zu beseitigen. Wir waren davon so angetan, dass wir einen solchen Ausschuss auch an unserer Schule einrichten wollten.

Zunächst haben wir uns um fachliche Hilfe gekümmert und konnten die aus Finnland stammende Diplompädagogin T. Koskus-Gärtner für die Planungsphase gewinnen. Ihre genauen Kenntnisse des finnischen Schulsystems haben uns bei der Einrichtung des Ausschusses sehr geholfen.

Nach etlichen Diskussionen und Gesprächen haben wir nun einen Fürsorgeausschuss an der Heinrich-Heine-Schule eingerichtet, der ab dem 22.11.2008 von allen Schulakteuren

 ( Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und nicht unterrichtendes Personal ) um Hilfe gebeten werden kann. Das erste größere Vorhaben des Fürsorgeausschusses ist die sogenannte „Wohlfühlbefragung, die zur Zeit für alle Schulakteure durchgeführt wird.

( Erste Ergebnisse können hier hochgeladen werden) Sie soll Grundlagen für die weitere Arbeit des Fürsorgeausschusses schaffen. Die Ergebnisse der Befragung werden demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

 

Der Fürsorgeausschuss hat sich die folgende Zielsetzung gegeben:

 

 

 

Ausschuss für Schülerfürsorge

 

Der Ausschuss sichert die Aufrechterhaltung des Wohlbefindens in der Schule, bemüht sich darum, frühzeitig im präventiven Bereich die unterschiedlichen Behinderungen des Lernens - Lernschwierigkeiten und andere Probleme -  zu erkennen und koordiniert rechtzeitige Interventionen.

 

Ziel:    Alle Schüler/innen sollen Schule als eine angenehme Lernumgebung erleben, in der sie Unterstützung und Hilfe bekommen, wenn diese benötigt wird.

 

            Dies beinhaltet u.a.

 

-       Förderung des ganzheitlichen – physischen,psychischen und soziale Wohlbefindens der ganzen Schulgemeinschaft

-       Förderung einer Kultur des Sich-Kümmerns um andere und einer positiven Wechselwirkung in der Schulgemeinschaft

-      Sicherung gleichberechtigter Lernchancen für alle und Erkennen von Lernschwierigkeiten

-      Lösungssuche zur Unterstützung der Schüler/innen, die besondere Hilfe benötigen.

 

Aufgaben: Koordination von Schülerfürsorge, Sich kümmern um das physische,

                   psychische und soziale Wohlbefinden von Schüler/innen

 

            Dies beinhaltet u.a.

 

-    eine sichere und gesunde Lernumgebung schaffen

-    psychische Gesundheit schützen

-    Ausgrenzungsrisiken vermeiden

 

Alle Maßnahmen sollen in Zusammenarbeit mit Klassenlehrer/innen, Sozialpädagogen, Familien, Jugendhilfe und anderen Experten entwickelt werden. Jeder kann beantragen,

dass Probleme, die die Gefährdung des Wohlbefindens der Schulgemeinschaft, einzelner Klassen oder Personen betreffen, vom Ausschuss behandelt werden.

 

Fürsorgeteam

 

a) Kernteam

 

Schulleitung, Sozialpädagogen, Vertrauenslehrer/innen, Schulpsychologe, Schulvermeidungsbeauftragter,

 

b) Erweitertes Team

 

Klassenlehrer/innen, andere Lehrkräfte, außerschulische Experten, Sozialer Dienst, Kontaktpolizist, Erziehungsberechtigte, Schüler/innen

( entwickelt nach einem Vorschlag von T. Koskus-Gärtner )